Gib dem Hund 'nen Korb

Damit Ihr Vierbeiner gut schläft, braucht er das richtige Bett!

01. April 2010 Berliner Zeitung, T. Böhm

Hunde schlafen mindestens zwölf Stunden pro Tag, wobei sie tagsüber eher dösen und nur nachts in Tiefschlaf fallen. Dafür sollte der Liegeplatz nicht nur bequem sein, er muss auch an einem festen Ort platziert werden. B.Z. erklärt, was ein gutes Hundebett noch ausmacht.

"Die Schlafstätte sollte dort stehen, wo sich die Familie schwerpunktmäßig aufhält, sagt Hundeprofi Enrico Lombardi vom DogCoach-Institut Berlin. "Am besten in einer Ecke des Wohnzimmers, nicht an der Tür. So fühlt sich der Hund nicht ausgeschlossen, übernimmt aber auch keine Kontrollfunktionen."

Wie sein Urahn, der Wolf, will sich der Hund ein Nest bauen. So gräbt er imaginäre Kuhlen und dreht sich mehrmals im Kreis, bis er eine bequeme Position einnimmt und sich geschützt wähnt. "Viele Modelle haben deshalb einen erhöhten Außenrand", das gibt einen Nesteffekt, der Hund fühlt sich sicher. Außerdem verlieren die Betten nicht ihre Form."

Außerdem wichtig:
  • Das Obermaterial sollte abwischbar sein, zum Beispiel Leder, oder aber gänzlich abnehm- und waschbar.
  • "Eine Schaumstofffüllung entlastet die Gelenke, ist aber fest genug, um das Gewicht des Hundes zu tragen" "Sie kann in der Maschine gewaschen werden, so dass Hausstaubmilben und Bakterien keine Chance haben."
  • * "Durch eine erhöhte Position zirkuliert die Luft unterhalb des Bettes und Hunde genießen den Beobachtungsposten", weiß Sandra Zeiher vom "doggieshop".
  • Der schönste Platz ist neben Herrchen oder Frauchen im Bett. Aber Enrico Lombardi warnt: "Dem Hund geht es gar nicht um die Nähe. Er will seine Ressourcen erweitern. Wer die meisten hat, ist der Boss. Der Platz sollte deshalb nur ab und an als ein Privileg vom Hundehalter erlaubt werden."

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