Sachkundeprüfung

Der Sachkundenachweis für Hundehalter ist ein Befähigungsnachweis, mit dem grundlegende Kenntnisse über Hunde und ihre Haltung nachgewiesen werden.

Informationen zum Sachkundenachweis

Für die Hundehaltung gibt es verschiedene Sachkundenachweise, die sich in Inhalt, Umfang und anschließender Geltung unterscheiden. In einigen Bundesländern muss bereits bei einem Hund mit einer Widerrisshöhe ab 40 cm ein Sachkundenachweis erbracht werden. Hierfür reicht der Nachweis theoretischer Kenntnisse.

Dem sog. behördlichen Sachkundenachweis unterliegt auch die Sachkundeprüfung für Hundehaltung sog. Listenhunde sowie zur Erteilung des Hundeführerscheins. Die Prüfung wird von anerkannten Sachverständigen abgenommen und besteht zu meist aus einem theoretischen und praktischen Teil.

Ziel eines Sachkundenachweises

Der behördliche Sachkundenachweis, im Sinne der Hundegesetze der Länder, beinhaltet die Befähigung zum Halten und Führen sog. gefährlicher Hunde. Im Sinne des Gesetzes werden darunter sowohl Listenhunde und Aggressionshunde verstanden.

Im Berliner Hundegesetz ist der Sachkundenachweis Bestandteil des Hundeführerscheins.

Die Rahmenbedingungen für den Sachkundenachweis sind in den jeweiligen Hundegesetzen der Bundesländer festgelegt. Es gibt keine bundeseinheitliche Regelung. Die von den Ländern geforderten Sachkundenachweise können sich deshalb, sowohl im Inhalt als aus in den sich daraus ergebenen Rechten und Konsequenzen für den Hundehalter unterscheiden.

Ablauf Sachkunde

Inhalt, Ablauf und Durchführung der Sachkundeprüfung

Der Prüfling muss Fragen über gesetzliche Regelungen, Lernverhalten und Hundeerziehung beantworten und den Umgang mit einem Hund in typischen Alltagssituationen unter Beweis stellen.  

Die 30 Prüfungsfragen ergeben sich aus einem Fragekatalog des Berliner Senats, welche sich über unterschiedliche Bereiche der Hundehaltung erstrecken. Zum Bestehen der Prüfüng müssen 70% der Fragen richtig beantwortet werden. Eine Wiederholung/Nachprüfung ist möglich.

Dauer und Kosten:

  • Prüfungsdauer 45 Minuten
  • Sachkundeprüfung 30,00 €
  • Bearbeitungsgebühr 10,00 €

Viele Printmedien wie die B.Z. haben bereits über die Sachkundeprüfung und den Wesenstest bei Enrico Lombardi berichtet. Andere, wie BILD oder Berliner Kurrier greifen in bestimmten Fällen auf die Einschätzung und Beratung Lombardis zurück.

Hund Sachkunde

Ergebnis der Sachkundeprüfung

Die Ausstellung vom Sachkundenachweis berechtigt zum Halten und Führen sog. gefährlicher Hunde. Ferner berechtigt sie als Zulassung der praktischen Prüfung zum Erwerb des Hundeführerscheins. Sollte die Sachkundeprüfung nicht bestanden werden, kann diese wiederholt werden. Das betrifft immer den Teil der Prüfung (theorie/ praktisch), welcher nicht bestanden wurde.

Nachprüfungskosten:

  • 30,00 € theoretischer Prüfungsteil
  • 60,00 € praktischer Prüfungsteil (betrifft Hundeführerschein)

Fragen und Anmeldung über Kontaktformular

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