Derzeitige Rechtslage

An die Haltung eines Listenhundes sind besondere Anforderungen geknüpft und Unwissenheit schützt dabei vor Strafe nicht. Deshalb gilt auch hier: Umsicht steht vor Nachsicht!

Hund Gutachten

Rechtslage

Anzeigepflicht Listenhund

  • Die einzelnen Bundesländer haben Rechtsvorschriften erlassen, die das Halten dieser Hunde regelt
  • Wer einen Listenhund hält, muss der zuständigen Behörde unverzüglich die Haltung anzeigen.
  • Viele Bundesländer führen eine Rasseliste mit Hunderassen, bei denen eine Gefährlichkeit vermutet wird
  • Zu den Listenhunden zählen auch Mischlinge, mit einer Rassezugehörigkeit mit mehr als 30%

Anzeige Aggressionshund

  • Hunde die wegen Aggressionsverhalten (Beisvorfall) angezeigt wurden, gelten als Aggressionshund 
  • Der Halter muss nun die Unbedenklichkeit seines Hundes nachweisen (Wesenstest)
  • Bis zum Nachweis kann durch die zuständige Behörde Beißkorb- und Leinenzwang angeordnet werden
  • Ein Aggressionshund obliegt somit keiner Rassezugehörigkeit

 Ihre Checkliste zur Haltung:

  1. die Haltung ist Erlaubnispflichtig (Veterinäramt/ Ordnungsamt)
  2. Halter muss das 18. Lebensjahr vollendet haben
  3. charakterliche Eignung muss erbracht werden (Pol. Führungszeugnis)
  4. Hund muss fälschungssicher gekennzeichnet werden (Mikrochip)
  5. Hundehalterhaftpflicht muss nachgewiesen werden
  6. Halter muss seine Sachkunde nachweisen
  7. Halter muss die Unbedenklichekeit des Hundes nachweisen (Wesenstest)
  8. unerlaubte Haltung kann mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren geahndet werden

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